ab jetzt zu finden unter :
http://www.kartoffelkanone.org

... der Countdown läuft!!!
Ein größeres Update mit entprechendem Mehrwert ist in Planung. Bis dahin findet ihr im Forum entsprechenden Zusatz.
ACHTUNG, diese Homepage besteht nur aus einer einzigen HTML-Seite (etwa 400 kb). Bitte ausladen lassen! Offline gehen. Lesen
Folgende Inhalte sind von mir ausführlich beschrieben und illustriert worden, um dem Leser in Zukunft zu ermöglichen, solche Geräte als Waffen sowie als Gefährdung zu erkennen!!!
Fest steht, jeder der sich eine Kartoffelkanone bauen will DER WIRD ES AUCH MACHEN!
Folgende Inhalte dienen vordergründig dem Zweck der Sicherheit. Ungestüme Individuen sollen sich hier ausreichend zum Thema Kartoffelkanone informieren können, bevor sie sich selbst Schaden zufügen. Hinweise und Anleitungen zu einer maximal sicheren Ausführung bilden den Rahmen dieser seite.
Aus diesem und anderen Gründen gibt es Apfelbooster..
Da es sich bei solchen Rohrkonstruktionen (Kartoffelkanone), äußerlich nur schwer erkennbar, um eine im Extremfall todbringende Waffe handelt, ist es die Pflicht aller Besucher dieser Seite mit zu helfen diese Waffen aus dem Verkehr zu ziehen.
Logischerweise ist es VERBOTEN diese Geräte so nachzubauen wie ich sie hier beschrieben habe!
Der Besitz einer Kartoffelkanone ist in Deutschland strafbar.
noch schnell ein paar Worte zum allgemeinen Verständnis.
Die Kartoffelkanone, auch liebevoll als KK, Potatogun, oder Apfelbooster bezeichnet,
ist nicht nur ein äußerst beeindruckendes Rohrkonstrukt, sondern auch eine explosive
und wahnsinnig durchschlagkräftige WAFFE. Die Geschosse erreichen, je nach Material,
Lauflänge, und Luft-Gasgemisch eine Geschwindigkeit von weit über 200km/h!
Die wirkende Energie an der Mündung eines KK-Laufes kann bis zu 300 Joule betragen.
Ein Luftgewehr hat max. 7,5 Joule. Wer sich jetzt die Beschleunigung eines viel größeren
KK-Geschosses vor Augen führt, kann sich so in etwa vorstellen, was man mit harten Projektilen
so alles zerfetzen kann. Hinzu kommt noch das Explosionsrisiko, dem man allerdings mit entsprechend
sorgfältiger Bauweise und Handhabung weitestgehend aus dem Weg gehen kann.
In Deutschland und Österreich ist nach dem jeweiligen Waffengesetz die rechtliche Einstufung von Kartoffelkanonen umstritten. Von Seiten der Polizei wird versucht, bereits Herstellung und Besitz von Kartoffelkanonen als Straftat zu verfolgen, obwohl Kartoffelkanonen vom Aufbau Abschussrohren für Feuerwerkskörper, die als technische Gegenstände nicht mehr dem Waffengesetz unterliegen (ehemals befreit vom Waffengesetz durch die 1. WaffV), und Vorderladern mit Funken- oder Luntenzündung, welche erlaubnisfrei besessen und hergestellt werden dürfen, weitgehend entsprechen.
Selbst Bauanleitungen für Kartoffelkanonen werden von manchen Leuten als Anleitung zu Straftaten (§ 130a StGB) angesehen. Es handelt sich bei dieser Seite jedoch um KEINE BAUANLEITUNG im klassischen Sinne. Daher bitte ich den Leser sich mein Vorwort durchzulesen und zu akzeptieren!
Zuerst das 80cm Rohr (der Lauf) kurz hinter der Muffe absägen und mit der Feile, oder dem Bandschleifer, anspitzen/"anschrägen". Dann die Rohre und Verbindungsstücke zusammenstecken und verschrauben. Dabei reichen 6 Schrauben für den Lauf (50mm oder 40mm) und 8 Schrauben für die 100mm dicken Verbindungen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schrauben HINTER den Gummidichtungen reingeschraubt werden. NICHT DURCH DIESE! Seid NICHT so leichtsinnig und nehmt weniger Schrauben. Denn wenn ihr mal eine gute "Mischung" hattet und es euch die KK zerfetzt dann ist das Geheule wieder groß!
Jetzt die Holzbrettchen rund aussägen, d.h. jeweils passend für Schraubdeckel und Verschlusskappe
(bei weichem Sperrholz mit der Bindenschere ausschneiden) und mit jeweils 2 Schrauben in den Handlochdeckel bzw. den
hinteren Abschlussdeckel reinschrauben (hier dürfen, wenns nicht anders geht auch Gewindeschrauben mit Muttern verwendet werden).
Wer will kann die Brettchen auch mit Silikon oder Arcryl beschmieren, damit diese nach längerer Benutzung nicht ankokeln.
Ist das fertig, haben die labilsten Stellen der Brennkammer eine ausreichende Stabilität.
Hier ist noch hinzuzufügen, dass optional statt einem dünnen Sperrholzbrettchen auch 1-2cm dickes Holz für die Verstärkung des Schraubdeckel genommen kann. Das verringert die Druckempfindlichkeit noch weiter und sollte in vielen Fällen etwas mehr vor dem Deckelproblem schützen.

Um den Zünder an oder in die Brennkammer einzubauen gibt es mehrere Möglichkeiten.
Ich empfehle die Verwendung der oben ausgeschriebenen 2 Messingschrauben. Diese werden einfach v-förmig zueinander
in die Brennkammer geschraubt. Dabei muss sich die engste Stelle zwischen den zwei Schrauben in der Brennkammer befinden.
Die Spitzen sollten etwa 5mm auseinander sein. Die Kabel vom Zünder werden außen um die Schraubenköpfe gezwirbelt.
Danach Schrauben etwas fester drehen.
Zur Position der Zündkontakte in der Brennkammer ist zu sagen, dass sich eine Montage am hinteren Ende
der KK (Verschlusskappe) als am sinnvollsten erwiesen hat. Es befindet sich der Zündfunke so nicht in der Mitte der Brennkammer,
jedoch ist die Verschlusskappe mit ihrem "Modulcharakter" am besten und schnellsten auszuwechseln. Eine Verdreckung der
Zündkontakte wird so auch reduziert.
Egal wo sich der Zündfunken nun befindet, er sollte NICHT gegenüber des Schraubdeckels montiert werden
(zwecks Verdreckung durch Haarlacke und höherem Deckel-Wegflieg-Risiko ;).
Eine weitere Möglichkeit ist das Bohren von zwei Löchern (etwa 1,5cm Abstand). Die Kabel vom Zünder werden durch
die zwei Löcher (kann auch zünderabhängig ein großes Loch sein) in das T-Stück führen.
Die Löcher am besten so setzen, dass man nachher noch an die Kabelenden herankommt, falls man Zündprobleme hat.
Im Inneren des T-Stücks die Kabelenden dann so fixieren (mit Heißkleber/ bei dicken Kabeln reicht biegen), dass man einen
möglichst großen, aber noch sicher zündenden Funken erhält. Am besten hängen die Kabelenden mitten im Brennraum.
So, alles gewissenhaft Zusammengebaut?
Du hast dich schon für einen Zünder entschieden?
Und diesen an die KK angeschlossen?
--> Dann hast du deine Standard-Kartoffelkanone ersteinmal fertiggebaut!
(Deckel fliegt weg, oder geht schwer auf)
Um das Deckelproblem zu beseitigen ist die Bearbeitung des Gummidichtrings im Schraubdecke sehr zu empfehlenl! Also Gummiring raus und wegschmeißen, dann eine Silikon oder Arcryl-Spur in die Ritze schmieren (lässt sich danach wieder besser Öffnen). Glaubt mir, der Gummiring fliegt irgendwann heraus und ist dann sowieso verschwunden.
Es kommt immer wieder vor, dass bei manchen Konstruktionen der Schraubdeckel wegfliegt. Egal ob das Geschoss locker genug
im Lauf war, oder nicht.
Wer will kann sich den Deckel mit einem etwa 30cm langen, rissfesten Strick (kleine Kette, etc.) an der KK befestigen.
Als Befestigungsstellen eigenen sich die Außenseite des Deckels :-) und die hintere Verschlusskappe der KK-Brennkammer.
Eine Schraube mit U-Scheibe (oder besser eine Öse mit Schraubgewinde) und Mutter sollten zum Anschrauben des Strickes/der
Kette eine gute Lösung sein.
Der Deckel kann so auch nicht mehr entwischen;) In der Praxis hat sich diese Variante als relativ
sicher erwiesen. Jedoch kann es vorkommen, dass beim falschen Halten der KK der Deckel gegen die eigenen Eier geschleudert wird.
Also PASST JA AUF!
Um jedoch ein Abfliegen des Deckels von Grund auf zu verhindern, müssen andere Faktoren beachtet werden. Ist die
Zündung gegenüber des Deckels? Das "kann" ein Grund sein, trotzdem Weiterprobieren und erst als Letztes die Funkenstelle
in der Brennkammer umändern.
Soll der Deckel wirklich fest auf dem T-Stück sitzen (entweder siehe erster Punkt, oder ) mach dir Kerben rings
um den Schraubdeckel und befestige daran so ein Schraubband aus Metall, also die Dinger die man mit nem Schraubenzieher festzieht
(sind für Rohre oder so). Dann kann sich das Gewinde nicht mehr weiten und der Deckel müsste draufbleiben.
Wenn kein Mittel helfen will, kann man probieren, den Gummiring aus dem Schraubdeckel zu entfernen. Der Deckel
geht so fester zu, allerdings schwerer wieder auf.
Diese Lösung wurde schon mehrfach bestätigt und funktioniert! Dennoch sollte diese Variante nicht das Optimum darstellen.
Erfahrungen sind:
Mit einem Ohrenbetäubenden Knall lösen sich Geschoss und Deckel(!) - eine Druckwelle durchfährt den eigenen Körper
Eine nicht-verstärkte Verschlusskappe wird zerfetzt, falls sie nicht gegen den Oberscheckel gedrückt wurde.
Ebenso kann ein nicht-verstärkter Schraubdeckel zerfliegen.
Der Druck entlädt sich durch die Ritzen der Steck-Schraub-Konstruktion. Meist zwischen der 50/100 Reduzierung und dem T-Stück. Ein lautes Pfeifen/Zischen ertönt, aber es geht nichts kaputt. War die Hand am Lauf der KK können leichte Verbrennungen auftreten!
Die KK bricht an der Schwächsten Stelle (sehr selten).
Schraubdeckel abschrauben
Kartoffel etc. im KK-Lauf ausstanzen und mit einem Ladestock bis runter auf die Schrauben (den Bolzen) schieben
Einen kurzen Sprühstoß (ca. 0,5-1 Sek.) Treibmittel aus etwa 10cm Entfernung zur Brennkammer einfüllen. Es muss auch noch Luft (O²) drinnen bleiben!
Handlochdeckel schnell zuschrauben
Sichere Körperhaltung zum Abschuss einnehmen! Es wird so oft von
Verletzungen dümmster Ursache geschrieben. Das muss NICHT sein und kann verhindert werden. Eine
gute Haltung ist wie folgt (zwar nicht obercool, aber wer braucht das schon): Geschossen wird im Stehen.
Linkes Bein vor, rechtes Bein hinter (geht zur Not auch andersrum ;). Die KK mit dem hinteren Verschlussdeckel
auf den rechten Oberschenkel gestützt und den Schaubdeckel schräg nach rechts unten gedreht!
Die linke Hand an das hintere Ende des Laufes (NICHT auf die Reduzierung, die wird heiß),
die rechte Hand zum Zünder.
Wird eine verlängerte Fernzündung etc.benutzt, betrache man diesen Punkt als gegenstandslos.
Zielen, wobei der Handlochdeckel nicht auf Personen zeigen sollte!!! Er kann ab und zu wegfliegen (manchmal sogar 15m weit)!!!
Abfeuern. ACHTUNG! Nach dem Schuss befinden sich noch brennbare Gas im Brennraum, deshalb noch mal nachzünden!
>>Der Funken, der durch das (optionale) Feuerzeugpiezo erzeugt wurde, entzündet in
Sekundenbruchteilen das hochexplosive Luft-Gas-Gemisch. Der entstehende Überdruck in der Brennkammer
sucht sich einen Ausweg und nimmt sich den Punkt des geringsten Widerstandes in der Kartoffelkanone.
Im günstigen Fall: das vordere Ende der KK inklusive Geschoss: Das "Projektil"
verlässt mit ordentlich Schmackes den KK-Lauf
Im ungünstigen Fall: das Geschoss klemmt zu stark, der Deckel wird abgefetzt und fliegt
durch die Gegend
Im ungünstigsten Fall: beides ist zu fest (SEHR DUMM) und die KK wird zerfetzt!!
...Schmerzen
Nach dem Abfeuern die Brennkammer, zwecks Sauerstoff, kurz durch die Luft schwingen
Weitermachen und Beschwerden aus der Nachbarschaft entgegennehmen ;-)
... nicht vergessen
Viel Spaß und schießt nicht auf Tiere oder Menschen!!!!
Der Zünder in einer Kartoffelkanone beruht auf der Zündung mit einem elektrischen Hochspannungsfunken oder sogar einem Lichtbogen. Wenn man den Zünder baut und einbaut, sollte man wissen wo er in der KK sitzen sollte und was er so alles aushalten muss ! In der Brennkammer wird es sehr heiß (logisch oder ?), daher sollte der Zündmechanismus schon was aushalten.
Zur Funktion: Mit einem Piezokristall wird ein Hochspannungsfunke erzeugt. Dieser wird mit (kurzen - max. 30cm langen) Kabeln an Kontakte in der KK geleitet.
Diese Kontakte können sein (Beispiele !!!): Schräg eingedrehte Schrauben, Nägel, eine Lüsterklemme mit Funkenstiften etc. Da kannst du kreativ sein und dir was ausdenken! Ich hab in meiner alten KK gegenüber vom Schraubdeckel zwei 5cm lange VA-Stahl Spax-Schrauben reingedreht. Du musst darauf achten, dass die Schraubköpfe außen an der KK genügend Abstand zueinander haben ! (Mindestens 2cm) An die Schraubköpfe kannst du dann die Kabel vom Piezozünder anschließen. Wenn du Haarsspray verwendest, sollte der Zünder nicht direkt gegenüber des "Einsprühloches" liegen, da er sonst zu schnell verdreckt und verklebt! Wenn über den Kontakten eine Haarsprayschicht liegt dient sie als Isolator und das wollen wir ja nicht!
Bei Zündern aus einem elektrischen Feuerzeug gibt es zwei Kontakte: Zum einen den messingfarbenen
"Kopf" unten und dann ein kleines ummanteltes Kabel (es gibt auch welche ohne Kabel, diese sind
nur bedingt geeignet, weil sich nichts anlöten lässt). Bau ihn dir irgendwo ein
(In einen Handgriff z.B.). Lege aus dem "Griff" einfach die zwei Kabel raus und verbinde sie z.B.
mit den Funkenschrauben.
2. Möglichkeit: Im Netto kann man außerdem diese langen Grillfeuerzeuge erwerben.
Dort ist ein solcher Piezo schon drin. Das Rohr (vom Feuerzeug!) vorne abmontieren. Die 2 Kabel verlängern
(löten) und die Gasleitung zusammen mit den Kabeln mit Heißkleber so ummanteln, dass vorn noch etwa
2cm frei bleiben.. Nun muss an das Ende der Gasleitung ein schmales Metallröhrchen (Kugelschreiber oder
was anderes). Die beiden (vorn) abisolierten Kabelenden werden nun fixiert (0,5cm Abstand) und mit
Heißkleber ummantelt. Wenn der Kleber hart geworden ist wird noch die Gasleitung drauf geklebt.
Nun hat mann eine massive Kleberwurst (Durchm. etwa 12mm) mit fixierten Zündkabeln und Gasleitung.
Das alles in unkaputtbarer Form. Jetzt nur noch ein entsprechend großes Loch in die Brennkammer der
KK bohren (nicht gegenüber des Deckels!) "Zünderwurst" rein und nochmal richtig festkleben. Den
Zündgriff (also das Feuerzeug ohne Rohr) welcher logischer Weise daran hängt, kann man mit Tape
an der KK festwickeln.
Das Ganze geht natürlich auch ohne Gasleitung! Aber mit Einer kann man zur herkömmlichen
Treibmittelmischung noch etwas Butan dazumixen:-)) Einfach den Abzug nur halb betätigen, kurz warten und
zum Zünden ganz durchdrücken.
Beim CONRAD PIEZO - den ich NUR IMMER WIEDER EMPFEHLEN KANN - ist das ganze noch einfacher und besser!
1) Man kann ihn einfacher verbauen
2) Man braucht nicht extrem rumzufuschen, wie mit den Feuerzeugzündern
3) Er ist kraftvoller und viel zuverlässiger (erzeugt 15000 V statt 13000 V)
Auf den ersten Blick sieht es so aus als wenn er nur den unteren Kontakt hat! Aber das Gehäuse dient als zweiter "Kontakt". Also eine Kabel and den unteren Anschlussstift und einen ans Gehäuse. Dann kann man ihn verwenden wie den Zünder aus dem Feuerzeugen.
Ein Tipp von einem User dieser Seite:
Einfach einen alten Fotoapparat nehmen und die Blitzelektronik ausbauen.
2 drähte gehen zur Birne.( -> Birne ab). Das sind die Zünddrähte.
Ich selbst habe das noch nicht probiert, es hört sich aber sehr vielversprechend an. Ich bitte hiermit um Bilderzusendungen ;)

Aus der Situation heraus, dass die Erzeugung eines kleinen elektrischen Funkens (ab 5mm Luftfunkenstrecke) normalerweise mit Hilfe großer, spannungs- und stromgieriger Hochspannungsspulen (z.B. Autozündspule, Basisstrom ca. 2-5 A bei 12V) erfolgt, hab ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man mit einfachen Mitteln ebenso einen solchen Funken erzeugen kann. Dabei sollte der Zündfunkengenerator speziell auf die Bedürfnisse einer Kartoffelkanone (oder einer anderen Apparatur, in der die gezielte Zündung eines explosiven Gasgemisches eine interessante Wirkung hervorruft) abgestimmt sein. Der Bau des Funkengenerators sollte von jedem einigermaßen versierten Bastler durchzuführen sein, die benötigten Bauteile ohne größere Probleme erhältlich sein, der Generator sollte leicht, nicht zu groß, robust und langlebig sein, und zudem sparsam im Verbrauch.

Bei der Schaltung handelt es sich um einen einfachen Schwingkreis aus zwei gekoppelten Spulen (den beiden Sekundärwicklungen eines 220V - 2x6V 1,5VA Trafos), der durch einen Transistor gespeist wird. Dadurch wird auf der ursprünglichen Primärseite des Trafos eine beachtliche hochfrequente Wechselspannung erzeugt, die über eine Diode gleichgerichtet einen Kondensator lädt. Entlädt man dessen gespeicherte Ladung schlagartig über die Primärwicklung einer Blitzröhren-Zündspule, so induziert dies in der Sekundärwicklung eine beachtliche Hochspannung, die sich als überschlagender Funken äußert.
Die Schaltung läuft bereits ab einer Spannung von 1,5V (darauf ist auch der 6,8kOhm Widerstand optimiert). Dann beträgt der Stomverbrauch etwa 25mA, was bedeutet, dass die Schaltung mit einer Mikro-Alkali-Mn-Batterie (1200mAh) etwa 50 Stunden betrieben werden kann, was bei einer Einschaltzeit vor jedem Schuss von 10 Sek. (nach 4 Sek. ist der Kondensator so gut wie voll) einer Haltbarkeit der Batterie von 18.000 (achtzehntausend) Zündungen entspricht. Das heißt, man kann getrost die Batterie (oder auch nur Knopfzellen) fest mit an die Schaltung anlöten....oder auch mit der Schaltung zusammen in Epoxydharz eingießen. Da begrenzt eher die Lebensdauer der Zündspule die Schaltung, als die Batterie. Aus den 1,5V Gleichstrom werden 400-500V pulsierender Gleichstrom erzeugt, die den Kondensator in ca. 4-6 Sek. voll aufladen. Aufgrund dieser hohen Spannung auf dem Kondensator (die auch am zündungsauslösenden Drückknopf anliegt) muss sehr darauf geachtet werden nicht an die beiden Pole des Kondensators oder die beiden Pol e des Schalters gleichzeitig zu fassen. Die Ladung eines 0,1µF Kondensators bei 500V bringt zwar keinen um (0,01J Ladungsenergie), versetzt aber einen gehörigen Schlag (im Gegensatz zum Zündfunken, der nur etwas unangenehm kribbelt).
Zu beachten ist auch, dass der Kondensator geladen bleibt, auch wenn die 1,5V abgeklemmt werden. Das war ja eigentlich der Zweck der Schaltung, einen Kondensator aufzuladen und dann die Eingangsspannung wieder zu trennen und dann in Ruhe (nach 10 Min. ist schätzungsweise noch 50% Ladung im Kondensator erhalten) auf den richtigen Zündmoment zu warten. Um ein unbeabsichtigtes Befingern der Schaltung daher zu vermeiden, ist es ratsam, die Schaltung nach erfolgreichem Test z.B. in Epoxydharz oder auch Heißkleber einzugießen oder zumindest die wichtigen Stellen damit zu bedecken. Die Zündung erfolgt, indem der Kondensator über die Primärwicklung einer Xenon-Blitz-Zündspule (300V Eingang, Ausgang 11kV) entladen wird. Auf der Sekundärseite entstehen dann etwa 15kV, die bis zu 9mm Luft durchschlagen können. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass nicht zu oft kein Funkenüberschlag statt findet, da die Isolierung der Zündspule bei solch einer Aktion aufs äußerste beansprucht wird. Bei 4-5mm Elektrodenabstand springt immer ein kräftiger Funke über.

ein gewöhnlicher 220V Kleintransformator mit 2 2 nicht verbundenen Sekundärwicklungen. Neben dem verwendeten 2x6V Typ, sind auch 2x4,5V oder auch 2x9V vorstellbar. Die Leistung des Transformators kann sehr gering sein (z.B. 1,5VA), da ihm kaum Leistung abverlangt wird. Wichtig für das Funktionieren des Schwingkreises ist die richtige Orientierung der beiden Sekundärwicklungen (so wie im Schaltplan zu sehen), da sich sonst keine Schwingung (ca. 20kHz) aufgrund von Rückkopplung aufbauen kann. Auf der Primärseite (220V) ist zu beachten, dass die entstehende Wechselspannung (ca.400V) aus zwei unterschiedlich starken Phasen besteht (-50V bzw. +400V). Es ist daher wichtig, dass die Diode, die den Wechselstrom gleichrichtet in der richtigen Orientierung eingesetzt wird, so dass sie bei der Phase mit dem höheren Spannungsstoß durchgängig ist.
BC108C, bei diesem Typ handelt es sich um einen Kleintransistor (20V, 0,2A), der zur besseren Wärmeableitung in einem Metallgehäuse untergebracht ist (eine zusätzliche Kühlung ist nur erforderlich, wenn die Schaltung für längeren Dauerbetrieb genutzt werden soll). Im Prinzip kann eigentlich jeder Niederspannungstransistor verwendet werden (wird ein PNP Typ verwendet, müssen die Anschlüsse entsprechend geändert werden), allerdings muss dann der Basisvorwiderstand von 6,8kOhm auf den jeweiligen Transistor optimiert werden (maximale Ladespannung des Kondensators). Je nach verwendetem Transistor (und auch je nach Hersteller des BC108C) lädt sich der Kondensator mit bis zu 500V a (!!also Höchste Vorsicht beim Hantieren!! mehr später).
da in der (ursprünglichen) Primärwicklung des Transformators bis zu 500V (oder auch mehr, wenn man die Eingangsspannung erhöht) erzeugt werden, muss eine Diode mit mindestens 600-1000V verwendet werden. Die Orientierung der Diode ist in der Schaltung nur in sofern wichtig, als dass darauf geachtet werden muss, dass sie die Phase der erzeugten Wechselspannung durchlässt, die die höhere Spannung besitzt.
der Kondensator sollte eine Mindestspannung von 600V besitzen. Auch ist auf die richtige Orientierung zu achten, falls man keinen bipolaren Typ einsetzt. Eine Kapazität von 0,1µF scheint mir durchaus ausreichend, da die Funkenstärke bei Erhöhung der Kondensatorkapazität nur recht geringfügig stärker wird. Ein größerer Kondensator benötigt aber auch eine längere Aufladezeit (bei 0,1µF und 1,5V Eingangsspannung ca. 4Sek.). Eine wesentlich kleinere Kapazität führt zu einer verringerten Reichweite und Intensität des Zündfunkens. Beim Typ ist darauf zu achten, dass es sich um einen Folienkondensator handelt (keinen Elko), am besten einen vom Typ FKP1. Nur diese Typen können ihre Ladung auch schnell genug abgeben, um der Blitzzündspule den nötigen Stromimpuls zu geben. Der Kondensator sollte eigentlich seine Ladung nach Beendigung des Ladevorgangs für lange Zeit behalten; jedoch musst ich die Erfahrung machen, dass bereits nach wenigen Minuten nur noch etwa die Hälfte der ursprünglichen Ladung vorhanden ist. Dieses Verhalten variiert selbst bei baugleichen Typen etwas. Es kommt also darauf an, welchen Kondensator man erwischt. Es spricht jedoch auch nichts dagegen, die Stromversorgung der Schaltung angeklemmt zu lassen, wenn man eine stark zeitverzögerte Zündung durchführen will.
Als erstes lötet man den 6,8kOhm Widerstand (Orientierung egal) an die beiden äußersten Pole der Sekundärwicklungen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Widerstand mit einigen mm Abstand zu den Polen angebracht wird, da beim nächsten Arbeitsschritt auch der relativ lange Transistor zwischen den Polen Platz finden muss. Außerdem bietet es sich an, den Widerstand exzentrisch zu platzieren, da er sich sonst im Weg befindet, wenn man den Transistor ebenfalls so flach wie möglich auf den Transformator löten will.
als erstes wird der Widerstand an die richtigen Pole der Sekundärwicklungen
des Transformators angelötet
Als nächstes erfolgt der Einbau des Transistors. Die richtige Orientierung der 3 Ein-/Ausgänge des BC108C Transistors ist dem Foto zu entnehmen. Die "Basis" (mittleres Beinchen) wird an den zweiten Pol der Sekundärwicklung, an der auch der Widerstand hängt gelötet (eigentlich sind beide Sekundärwicklungen mit dem Widerstand verbunden, aber wie definieren jetzt einmal die von oben gesehen linke Wicklung als diejenige, die mit der Basis verbunden ist. Dann lötet man den "Kollektor" (der Pol rechts unterhalb der Basis, wenn man auf die Beinchen schaut) an den letzten freien Pol der Sekundärwicklungen. Der "Emitter" Pol bleibt vorerst in der Luft, er dient später als -Pol der 1,5V Eingangsspannung. Bein gesamten Einbau ist zu beachten, dass sich keine der Drahtteile ungewollt berühren!!
beim Einbau des Transistors die richtige Orientierung der 3 Beinchen beachten!
Die Schaltung funktioniert jetzt im Prinzip schon: wenn man an den "Emitter" des Transistors den -Pol und an den auf dem Foto ganz rechts liegenden (ursprünglichen) Sekundärspulenpol den +Pol einer 1,5V Stromquelle legt, müsste man an der (ursprünglichen) Primärwicklung eine Wechselspannung von um die 50V messen können. Im 3ten Schritt lötet man den Kondensator und die Diode wie auf dem Foto zu sehen an die bestehenden Bauteile an. Die Orientierung der Diode (markierter -Pol zum Kondensator hin) ist wichtig, da eine ungleichmäßig hohe Wechselspannung an der Primärwicklung an liegt (-50 +400V) und nur die Phase mit der hohen Spannung zum Laden des Kondensators benutzt werden soll (Ein Gleichrichter würde die Ladezeit nur unwesentlich verkürzen, da nur in einer Phase 400V an liegen, in der anderen nur 50V, die nur am Anfang zur Aufladung des Kondensators beitragen). Den anderen Pol des Kondensators (Orientierung egal, da er bipolar genutzt werden kann) verbindet man mit Hilfe des abgeschnittenen Drahtes der Diode mit dem zweiten Pol der Primärwicklung.
danach baut man den Kondensator zusammen mit der Diode an die Schaltung an.
Nun baut man die Zündspule an: sie passt hervorragend in das Eck aus überstehendem Kondensator und Transformator. Man kann sie dort mit Sekundenkleber oder Heißkleber oder ähnlichem befestigen, damit sie nicht einfach so herumbaumelt. Am besten, man dreht die Zündspule so hin, dass der braune Hochspannungsdraht (der nicht besonders gut isoliert ist) am weitesten weg von allen anderen Bauteilen liegt, um ein Überspringen des Funkens innerhalb der Schaltung zu vermeiden. Das rote Kabel kürzt man etwas und lötet es direkt an dem Primärspulenkontakt des 220V Transformators fest. Eigentlich ist dieser Pol, der natürlich auch mit dem Kondensator verbunden ist der -Pol, aber durch ausprobieren habe ich herausgefunden, dass der überspringende Funken länger ist, wenn man das rote Kabel mit diesem Pol verbindet. Das Blaue Kabel lässt man erst einmal, es dient nachher als einer der Anschlusspunkte für das "Zündgeberkabel". Es wird zur Zündung mit dem zweiten Pol des Kondensators verbunden (hier tritt auch ein kleinerer Blitz auf, der aus der hohen Stromstärke, die beim Zünden fließt her rührt. Daher sollte man auch den Zünddrücker nicht zu klein dimensionieren (min. 0,5A, das ist zwar auch noch viel zu wenig, aber das haut schon hin).
die Zündspule hat 3 Ausgänge: rot und blau sind verbunden mit der
Primärwicklung, braun stellt den Hochspannungsausgang (gegen einen der beiden
Primärkontakte, egal welcher) dar.
Wie man die 1,5V Stromversorgung anschließt und was man dafür her nimmt (Batterie, Solarzelle oder Dynamo mit Spannungsregler, eine Kupfer und eine Eisenelektrode (-Pol) in einer Kartoffel (würde sich ja anbieten), oder ein Thermoelement, das man mit der Handfläche auf der richtigen Seite anwärmt, oder....oder...) ist eigentlich zweitrangig. Wichtig sind nur die richtigen Pole: +Pol ist der Sekundärwicklungskontakt ganz rechts (von oben betrachtet), der, deren Wicklung auch mit dem Kollektor des Transistors verbunden ist. Der -Pol ist der Emitter-Kontakt des Transistors.
als Stromversorgung reicht jede 1,5V Batterie, da die Stromstärke beim Aufladen des
Kondensators nur 25mA beträgt. Eine Mirko-Zelle (1200mAh) hält daher 50 Stunden Betrieb aus.
Natürlich kann man auch gleich einen Schalter oder Drücker mit an die Bauteile anlöten, anstatt die Stromversorgung wo anders zu trennen. Das hat dann den Vor- oder Nachteil, dass man die Schaltung sichtbar anbringen muss. Das ganze könnte dann so ausschauen, wie auf dem Foto.
Man kann auch gleich einen Schalter oder Drücker, der die Betriebsspannung
anschaltet mit auf den Bauteilen integrieren.
Die Zündung erfolgt, indem der Kondensator über die Primärwicklung der Zündspule entladen wird. Dazu muss/kann man zwei Kabel anbringen, die über den Zündauslöser (am besten einen roten versenkbaren Knopf oder was ähnliches) verbunden werden und dann den Funken auslösen (zwischen dem braunen Zündspulenkabel und z.B. dem roten Kabel, bzw. dem Verbindungsdraht zum Kondensator. Bei der Dimensionierung und Verlegung des Zündgeberkabels sollte man beachten, dass 400-500V auf den Kabeln liegen (auf der Batterie und einem beliebigen der beiden Zündkontaktkabel liegt keine gefährliche Spannung; jedoch sollte man nicht an die Batterie bzw. den wenig isolierten Schalter und an das isolierte braune Hochspannungskabel gleichzeitig während der Zündung langen. Dies könnte dazu führen, dass der Funke durch die (schlechte) Isolierung des braunen Kabels auf einen selbst überspringt und dann durch die Trennwand von Primär und Sekundärspule des Transformators schlägt und diesen beschädigt). Am besten man hält das braune Kabel nie in der Hand, da die Isolierung viel zu schlecht ist.
jetzt noch zwei Kabel anlöten, die zum Zündauslöser gehen; der Funken springt
beim Auslösen der Zündung zwischen dem braunen und dem roten Kabel (bzw. Verbindungsdraht
zwischen Transformator und Kondensator) über (im Bild oben links ist der Abstand etwa 6mm)
Wenn man zusätzlich ein längeres Hochspannungskabel (bzw. 2 Kabel) an die Schaltung anbaut, muss man das erste an das braune Hochspannungskabel (ev. vorher ziemlich kürzen) anlöten. Das zweite bringt man an dem Kondensator-Primärwicklundsverbindungs-Draht an. Wenn man das macht, sollte man beachten, dass dann der Abstand zwischen der Lötstelle des braunen Kabels und dem Verbindungsdraht recht kurz sein könnte, so dass hier der Funke überspringen könnte. Es empfiehlt sich daher, die ganze Schaltung (am besten gleich mit Batterie, wenn man einen aufgesetzten oder getrennten Taster/Schalter zum Abtrennen der Batterie von der Schaltung verwendet) in Epoxidharz einzugießen oder auch die wichtigen Stellen großzügig mit Heißkleber einzudecken. Zum Eingießen der Schaltung zusammen mit einer Mirko-Zelle eignet sich hervorragend das PS-Behältniss, in dem "Hering in Gelee" von Nadler ausgeliefert wird (z.B. beim Plus)
wer will, kann noch zusätzlich/statt dem braunen Hochspannungskabel ein eigenes
Hochspannungskabel anbringen. Es empfiehlt sich dann, die Schaltung zum Schutz vor internen
Funkenüberschlägen in Epoxidharz einzugießen.
Am besten natürlich, man testet die Schaltung bereits in den einzelnen Aufbauphasen auf Funktion, soweit man die Messgeräte hat (Gleich- und Wechselspannungs-Messgerät, mind. 600V). Allerdings dabei nicht wundern, wenn die vom Messgerät angezeigte Spannung deutlich unter den hier beschriebenen Werten liegt. Das kommt daher, dass die Ausgangsleistung der Schaltung so gering ist, dass bereits das Anschließen eines Messgerätes (10MOhm) viel Spannung abbaut (ich habe 36V Wechselspannung an der Primärwicklung und 260V Gleichspannung am Kondensator im Betrieb gemessen).
!Wichtig! Die Eingangsspannung von 1,5V (auch 1,2V gehen) nicht überschreiten, da sich sonst eine zu hohe Spannung am Kondensator aufbaut (bei 3V bereits 1000V), die die Zündspule vielleicht nicht verkraftet. Ich habe einiges herumexperimentiert mit anderen Eingangsspannungen, anderen Basiswiderständen und anderen Transformatoren. Eine schnellere Aufladung des Kondensators wird nicht ohne eine erhöhte Endspannung erreicht (bei 3V liegen bereits 500V nach weniger als 1 Sekunde an, aber die Endspannung ist größer 1000V).
Ein Tipp fürs Eingießen in Epoxy: 1. normales Expoydharz verwenden (ca. 50-60ml bei der Heringsplastikschale), kein 5 min. Epoxy, das wird zu schnell fest. 2. aufpassen, dass man nicht auch den Schalter oder Drücker (falls vorhanden) mit einepoxiert (das Zeug fließt durch jede noch so kleine Lücke in die Schaltkontakte rein)! 3. nicht (so wie ich) das Epoxidharz vorher anwärmen (60-100°C), damit es schneller aushärtet und eine bessere Endfestigkeit erreicht. Das Epoxy reagiert dann so schnell, dass die ganze Mischung sich noch mehr erwärmt und ev. den Plastikbehälter schmelzen lässt. Außerdem schadet das bestimmt auch der Batterie.

Die Modellvariante "All inclusive" entspricht im wesentlichen der Standardvariante, nur dass 1. der Zündfunke direkt an zwei angelöteten (einer direkt am gekürzten braunen Hochspannungskabel und der andere am Kondensator/Transformator Verbindungsdraht) Kupferdrähten überspringt; 2. der Batterie +Pol fest mit dem ganz rechts liegenden Sekundärwicklungspol verbunden ist; 3. der -Pol der Batterie zusammen (daher nur 3 statt 4 Kabel) mit dem Kondensatorpol, an dem auch die Diode angelötet ist über eine der 3 Adern des 220V Kabels mit dem mittleren Pol des Wippschalters verbunden ist; 4. das gekürzte blaue Kabel der Zündspule über eine weitere Ader mit einem der äußeren Wippschalter-Kontakte verbunden ist und 5. das freistehende "Emitter" Beinchen des Transistors über die letzte Ader mit dem anderen äußeren Wippschalterkontakt verbunden ist.
Die ganze Schaltung muss unbedingt, wenn sie in der Brennkammer platziert wird eingegossen oder mit anderen Mitteln (z.B. Stabelit Express oder 5 Minuten-Epoxy großzügig auf der Oberfläche der Schaltung) gegen die Flammen geschützt werden. Die Fixierung kann z.B. durch Ankleben am Abschlussdeckel mit Silikon erfolgen.
Da ich davon ausgehe, dass der KK-Freund ein bastel- und experimentierfreudiges Wesen hat, werde ich hierzu jetzt schon ein paar Anregungen geben. Folgende Erweiterungsvorschläge für die Kartoffelkanone sind alle schon ausgiebig getestet worden und werden hier als sinnvolle Tuning-Maßnahmen angeboten. Wer weitere Ideen oder Vorschläge für die Verbesserung einer Standard-Kartoffelkanone hat kann mir gerne schreiben.
Der normale Kartoffelkanonen-Lauf ist bereits am vorderen Ende angeschärft worden. Doch wir gehen an dieser Stelle noch einen Schritt weiter. Mit Bindenschere oder Eisensäge versehen wir das angeschärfte Rohr ringsherum mit ca. 0,5cm tiefen Zacken. Das Ergebnis, mit einer unglaublichen Leichtigkeit können nun Apfel, Kartoffel, Zwiebel und Co. in den Lauf geraspelt werden; passgenau und später druckverlustfrei!
Auf dem Bild ist eine EXTRA-Geschossraspel zu sehen, also NICHT der modifizierte KK-Lauf (s.o.).

Sehr zu empfehlen ist die Anbringung eines Griffes an den Schraubdeckel, da nach längerem
Benutzen sich das Gewinde plastisch verformen kann und der Deckel deshalb schwerer aufgeht.

Eine sehr nützliche Möglichkeit, wenn mann mehrere KK-Läufe hat und diese schnell
und unkompliziert wechseln möchte (z.B. 50er Lauf, 40er Lauf, Lange, Kurze, Schalldämpferläufe, etc.).
Die beste Variante ist die Befestigung aller Läufe mit einem Schraubbolzen. Zu empfehlen sind
Bolzen mit M8 Gewinde (8mm Durchmesser, gewöhnlich zugehörige Muttern passend für 13er
Schlüssel). Du benötigst also einen M8 Schraubbolzen mit ausreichender Länge für
einen 50er Lauf, zwei passende Muttern und Unterlegscheiben.
Du bohrst ein passendes Loch möglichst senkrecht quer (also 2 Löcher) durch das vordere
Ende des 100x50 Reduzierstückes. Der Bolzen muss nun bequem aber nicht zu locker durch das
Reduzierstück zu schieben gehen. Jetzt schiebst du (ohne dass der Bolzen drin steckt) alle zu
verwendenden KK-Läufe nacheinander in die KK und bohrst durch die schon vorhandenen Löcher
des Reduzierstückes ebenfalls durch die Läufe. Jetzt nur noch gewünschten Lauf reinstecken,
Bolzen durchschieben, Festschrauben, fertig. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einer M8 Schraube,
zwei U-Scheiben und nur einer Mutter;-)
Bedenke: Für einen 40er Lauf bohrst du natürlich NICHT den 40er Lauf an, sonder das
zugehörige 50x40 Reduzierstück! Hast du nur 40er Läufe, befindet sich der Bolzen im vorderen
Ende des 50x40 Reduzierstückes, welches selbst mit dem 100x50 Reduzierstück verschraubt ist
(also normal wie in der Standardausführung).
Im Endeffekt bestehen ca. 80% der verschossen Munition aus Obst und anderen Früchten. Der Nachteil
ist, dass beim Laden der Kanone jedes mal (besonders bei Äpfeln) Unmengen von Fruchtsaft das Rohr
herunter bzw. auf die Hand des Benutzers fließen. So bekommt man immer klebrige Hände und
eine versaute Kartoffelkanone.
Für einen Saftfang (©) brauchen wir einen "weichen" Plastikbehälter (Plaste welches
nicht gleich platzt) mit einer Höhe von ca. 5mm-30mm und einem Durchmesser größer als der
KK-Lauf, eine Nagelschere (je nach Belieben) und eine Heißkleberpistole.
Aus dem Unterboden des Plastebehälters wird der Durchmesser des KK-Laufes (40mm oder 50mm)
kreisförmig herausgeschnitten. Der fast fertige Saftfang wird nun etwa 10cm - 20cm auf den KK-Lauf
geschoben und dort auf der Unterseite mit Heißkleber befestigt, sowie abgedichtet. Fertig, der Saft
läuft nun jedes mal in den Behälter und kann anschließend bequem ausgeschüttet werden.
Wenn man keinen Heißkleber hat sind sehr gute Alternativen Silikon, Arcryl oder Montagekleber.
Luxus-Tipp: Um die besudelten Hände abzutrocken, empfiehlt es sich noch zusätzlich ein Handtuch um den Lauf zu wickeln.
Sehr gut zum exakten Anvisieren bei Dämmerung geeignet. Mit Klebeband (versucht gar nicht erst andere
Vorrichtungen zu bauen, weil bingt nix...) wird ein Laserpointer gerade an den KK-Lauf gebunden. Das ganze
kurz über der letzten Reduzierung, damit man beim Abfeuern bequem darauf drücken kann. Wer im
Laserpointer rumlöten will, kann sich mit Klabeln und einem Taster der Pointer-Auslöser auch an
einen Griff bauen...
ACHTUNG: Hat man schon einen Saftfang (©) eingebaut ist dieser gewöhnlich breiter als der Punkt
des Laserpointers. In diesem Falle würde der Pointer den Saftfang (©) anleuchten. Hier hilft nur ein
schmalerer Saftfang (©) oder eine selbstgebaute Pointervorrichtung.
Eines vorweg:
Der Einsatz eines Schalldämpfers hat immer einen gewissen Leistungsverlust zur Folge.
Ein Schalldämpfer wird vorne an den Lauf aufgesteckt und soll das Schussgeräusch so weit
wie möglich reduzieren. Bei einem herkömmlichen Schalldämpfer funktioniert dies
folgendermaßen:
Der Schalldämpfer ist in einzelne kleine Kammern aufgeteilt, in denen sich der dann Schall sozusagen
totlaufen soll. Das Projektil geht durch ein Loch in der Mitte der Kammern.

Wie man sich nun leicht denken kann, ist so ein optimaler Schalldämpfer wie bei einer Pistole bzw. Gewehr nicht möglich, da das Projektil (meistens Kartoffel) sich nicht wie eine Kugel verhält, sondern sobald es den Lauf verlassen hat anfängt zu rotieren. Würde man nun so einen Schalldämpfer wie auf dem Bild für die Kartoffelkanone konstruieren, so wäre das im wahrsten Sinne des Wortes ein "durchschlagender Erfolg", falls Ihr versteht was ich meine. Aus diesem Grund, müssen die Löcher etwas größer als der eigentliche Lauf sein und/oder es müssen Führungsschienen gebaut werden. Das sich hierbei natürlich die Leistung des SD's reduziert ist klar, dies muss eben in Kauf genommen werden.
Schneidet die Rohrisolierung in passende Stücke mit einer Dicke von ca. 1-2cm. Von diesen Stücken braucht Ihr ca. 9-10, je nachdem wie groß Ihr die Kammern machen wollt.
Führt das 50er Rohr in das 70er Rohr ein und markiert das Ende mit einem Filzstift.
Nun stülpt die Isolierung über das 50er Rohr, so das in etwa gleichgroße Kammern entstehen. Wenn man nun das 70er Rohr über das 50er schieben würde sollte nur ein ca. 0.5-1cm großer Rand an beiden Enden des 70er Rohres sein.

Das ganze sollte dann in etwa so aussehen.
Nun bohrt so viele Löcher wie ihr könnt in die Kammern. (man kann auch Löcher reinsägen, aber achtet darauf, das das Rohr nicht zu instabil wird.)
Klebt jede Menge Tape um die Isolierungen, damit diese später nicht verrutschen. (3-4 Längsstreifen sollten bei breitem Tape reichen.)
Steckt das 50er Rohr in das 70er Rohr (geht am besten wenn man das Rohr dabei leicht dreht.)
Füllt die Enden des 70er Rohres mit Heißkleber auf.
Nehmt die abgesägte Muffe und klebt Heißkleber auf das abgesägte Ende (auf die Oberseite natürlich) Nun steckt Ihr die Muffe schnell in den 50er Lauf. (übt das ganze vielleicht erst mal ohne Heißkleber, damit Ihr wisst wie's gemeint ist.) Als nächstes klebt man ein-zwei Schichten Tape um die Muffe, die nun mit der Rückseite in dem 50er Rohr steckt. [leider noch keine Skizze gemacht.]
Grundsätzlich gilt: Je länger der Lauf, desto leiser das Abschussgeräusch.
Des Weiteren kann man die Lautstärke noch durch die Auswahl des
Treibmittels beeinflussen.
Außerdem ist es verdammt lästig, den Schalldämpfer vor jedem Schuss
abzuziehen, die Kartoffel zu laden und wieder aufzustecken. Ich empfehle jedem KK'ler der
den Schalldämpfer öfters benutzt noch zusätzlich ein PAS zu bauen,
da man mit diesem System den Schalldämpfer stecken lassen kann.
10-15cm vor dem Ende des HT-Rohres sägt man ein ca. 10cm großes Loch in den Lauf
(1. von der Seite gesehen)
(2. von oben gesehen)
Das Fallrohr sollte eventuell (nicht zwingend erforderlich aber gut für die eigene Sicherheit) mit Epoxydharz oder ähnlichem verstärkt werden, da es von sich aus nicht die Stärke besitzt, die ein normales HT Rohr hat.
Fallrohr auf passende Größe zurechtsägen. (ca. 30-40cm je nach belieben)
Fallrohr über HT Rohr schieben.
Kanten von HT Rohr (am Loch) und am Fallrohr (Ende) auf Schärfe überprüfen und eventuell nachfeilen, damit das Ausstanzen der Kartoffel ohne allzu viel Kraftaufwand funktioniert.
50er HT Rohr an der KK befestigen (mittels Bajonettverschluss, Verschraubung...) Achtet darauf, wo das Loch ist, wenn ihr das Rohr befestigt. Für Linksträger links, für Rechtsträger rechts und für Leute die ihre KK nicht festhalten: Weicheier ihr braucht eh kein Pump-Action-System. (man kann das Loch auch unten anbringen wenn man möchte, ist nur wichtig, wegen dem Auswurf, damit man sich nicht selbst beschießt. Im Normalfall, da wo der Schraubdeckel ist.)
Eventuell Rohrschellen, Tape oder sonstiges anbringen, damit das Fallrohr nicht wieder komplett herausgezogen werden kann (obligatorisch)


Bei allen Testschritten sollte das Zünden mittels einer Fernzündung geschehen (sprich Piezo oder sonstige Zündkonstruktion nicht vom Griff aus betätigen!!!). Man sollte wenn möglich einen kleinen Sicherheitsabstand zur KK halten 30cm dürften reichen, aber je weiter desto besser. Mir ist mal ne KK in der Hand explodiert und nichts passiert, aber man muss es ja nicht provozieren.
Schießt NIEMALS Menschen oder Tiere (ja, und das gilt auch für die kleine miesen Sadisten unter euch) und vergewissert euch, dass sich dort wo ihr hinschießt, auch keine aufhalten!
...und UNTERSCHÄTZT NICHT die enorme Durchschlagskraft von Geschossen jeder Art. Bedenke, es ist ohne weiteres möglich mit einer Kartoffel aus wenigen Metern Entfernung einen Menschen zu töten (Kopftreffer etc.)!!!
Prinzipiell ist so ziemlich alles geeignet was in den Lauf passt. Umso weniger Abstand zwischen Laufwandung und Geschoss ist, desto schneller fliegt es nachher auch. WEIL: Je mehr Energie durch Lücken entweicht, umso weniger Energie kann zum Antreiben des Geschosses verwendet werden. Logisch oder !!??
Je aerodynamischer ein Geschoss ist umso schneller fliegt es weil es weniger Luftwiederstand hat! Demnach fliegt ein Gipszylinder schlechter als eine Gipskugel.
Optimal zum schießen ist ein Winkel von ca. 45°. Dann fliegt das Geschoss am weitesten! Wenn man bloß etwas zerstören will, muss man keine Winkelberechnungen machen. Man kann davon ausgehen, dass man eine Kartoffel auf 10-20m noch ziemlich genau schießen kann.
Kartoffeln und Äpfel oder allgemein Obst und Gemüse sind immer noch die einfachsten aller Geschosse.
Zum schießen einfach ne große Kartoffel oder so ausstechen und dann damit schießen ;-)
Sie sind so gut geeignet da sie sich durch das ausstechen genau an den Lauf anpassen und optimal abschließen.
Weitere geeignete Naturprodukte sind Zwiebeln (gibt einen tollen Geruch), Kastanien in Schale, Walnüsse
in grüner Schale (der HAMMER), sowie Birnen wenn sie längs in den Lauf geschoben werden.
1. Man nimmt eine normale Filmdose und füllt sie mit beliebigem Ballast: Sand, Erde, Kies,
Wasser (Farbe kommt auch gut:-) ...
2. Man verschließt diese Dose gut und schiebt sie mit dem Deckel nach unten in den KK-Lauf.
Die meisten Filmdosen(-Deckel) müssten perfekt in den Lauf passen. Wer will kann den Rumpf der
Filmdose noch mit Klopapier umwickeln, damit das komplette Geschoss abdichtet.
So fertig ist das perfekte Allroundgeschoss (man kann Filmdosen das ganze Jahr über sammeln und sich von Verwandten mitbringen lassen). Wenn man auf Autos schießt, dann sieht die Filmdose hinterher etwa so aus wie die Rechte auf dem Bild (tut das NICHT)!
Ein Golfball hat einen Durchmesser von 45,7 Millimeter. Perfekt geeignet für 50 mm Läufe.
Einfach 4 Blätter Klopapier zu einem dicken Blatt zusammenfalten und auf den Lauf legen.
Nun den Golfball mit dem Klopapier in den Lauf drücken, Laden und Feuer frei.
Golfbälle sind extrem hart und springen schon sehr hoch wenn man sie nur auf den Boden wirft. Das heißt im übertragenden Sinne, sie prallen von harten zielen SEHR WEIT ab!
Selbst erlebtes Beispiel:
Wir haben mit einem Golfball einen in ca. 75 m! Entfernung stehenden Hochspannungsleitungsmasten
(durch Zufall) getroffen und der Ball ist einem Kumpel von mir mit voller Wucht in die hintere Seitenscheibe
seines Autos gesprungen. Die Scheibe natürlich kaputt, aber der Hammer: Sein Auto stand ca. 10 meter
hinter uns. Das heißt der Ball ist ca. 160 Meter !!! geflogen.
also: Absolute Vorsicht beim Beschuss von harten Zielen!
Man kann nicht einfach einen Farbbeutel in die Kartoffelkanone stecken! Das wird ne riesen Sauerrei geben. Es gibt zwei gute Methoden.
Zum einen: Forme im Inneren des Laufes mit Alufolie einen kleinen "Behälter". Mache ihn so groß wie du willst und kannst. Nun füllst du Farbe in einen Plastikbeutel, machst ihn richtig zu und steckst ihn in den "Alubehälter". Nun nur noch oben die Alufolie zudrücken und fertig!
Anstatt von Alufolie kannst du auch eine Klopapierrolle nehmen, in die du den Farbbeutel reinsteckst und die Rolle dann unten und oben mit Tape zuklebst!
Das sind mit die besten Geschosse um etwas zu zerstören. Nimm einfach eine HALBE Klopapierrolle und schließe sie unten mit breitem Krepp-tape oder ähnlichem. Dann stellst du dir einen zähen Gips her. (Ein Tipp: Gips mit Cola anrühren EINFACH UNKAPUTTBAR!!!) Diesen gießt du einfach in die Rolle und lässt ihn auf der Heizung 1 Tag lang trocknen.
Ein absolut tödliches Geschoss, ähnlich der Wirkung von Gipsgeschossen. Einfach ein höchtens
10cm langes Rohr mit dem Durchmesser deines KK-Laufes auf einen nassen (kalten) Lappen stellen. Kerzen/Bienenwachs
- Reste in einem alten Topf erwärmen und im dann ordentlich Sägespäne dazukippen bis alles zu einem
zähen Brei wird. Dann alles in die Form(en) kippen und warten bis es fest wird. Wer es nicht erwarten kann
wirft die Form nach 10min. in einen Eimer mit Wasser. So riskiert man aber Dellen an der Außenseite des
Geschosses. Wenn das Ganze langsam abhärtet bildet sich an der oberen Seite ein schöner runder "Trichter",
welcher später als Rückseite zum Schießen genommen wird. Dann aus der Form drücken, bisschen
Schnitzen, fertig.
Solange man die Geschosse nach dem Abschuss wiederfindet, kann man das Stück bis 10 mal benutzen.
Deodosen passen sehr genau (so wie Schneebolzen) in den 50er Lauf! Sie kann ruhig voll sein, das macht nichts da sie sich nicht im Lauf entzünden können! Wenn man sie gegen eine Wand schießt sieht das recht cool aus und riecht noch gut!
Man kann auch einen Brenner neben die Wand stellen damit die platzende Deodose einen Feuerball macht, aber ich
habe das in der FORM noch NICHT ausprobiert!!! Ich denke aber dass davon SEHR ABZURATEN IST!!!
...Metallsplitter eitern bekanntlich ganz schlecht heraus ;)
Wer einen 50er-Lauf sein Eigen nett, darf sich diese Nummer nicht entgehen lassen!
Als Schrotgeschosse eignen sich wieder an einer Seite offene halbe oder ganze
Klopapierrollen (ohne Klopapier natürlich ;-), die mit Schrot gefüllt werden!
Am besten die Klopapierrolle auf der einen Seite mit Küchenpapier (Bounty...) und Klebeband
verschließen. Das Küchepapier muss natürlich vor jedem Schuss erneuert werden!
Als Schrot empfehle ich für Anfänger Nägel oder Schrauben *g*. Mit kleinen
Steinen oder so kann man aber auch wunderbar schießen und einen Bereich von so 10 Metern abdecken!
Schrot ist extrem gefährlich und kann schwere Verletzungen verursachen!
Die stärkste Variante aller Geschosse!!!
Wer eine Drehmaschine sein eigen nennt kann mit rohen Aluminumstücken (Patinax, heißt es glaub ich)
wunderbare Geschosse drehen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Hier empfehle ich die Geschosse vor dem
Schießen mit leuchtendem Markierspray einzusprühen, sonst findet ihr die nie wieder!
Mit dieser Munition kann man etwas total einsauen! Es muss ja nicht immer gleich alles kaputtgehen;-) Hier die Beschreibung zur Herstellung:
Nimm ein Stück Alufolie
Matschiges Zeug (Brei, Kartoffelsalat, Farbe mit Sägespänen, ... )auf die Folie legen
Folie zu einem Ball zusammenknüllen, so dass er gut in den Lauf passt.

Als ich mal wieder im Forum am rumstöbern war, bin ich auf folgendes gestoßen: Geschmolzene Gummibärchen in Überraschungseier zu füllen. Das ergibt super heftige und wiederstandsfähige Gummigeschosse!
Am Besten kann man sie in einer Form die in kochendem Wasser steht, schmelzen und dann umfüllen in die Ü-Eier.
Damit sie in 50er Läufe passen einfach mit Klopapier umwickeln bis sie bündig mit dem Lauf abschließen!
Um in der Nacht coole Flammeneffekte hervorzuzaubern eignen sich wunderbar in Benzin/Spiritus getränkte Klopapierfetzen oder Stoffreste.
Einfach die Fetzen drin eintauchen (Dicke GARTENHANDSCHUHE aus Gummi!!!),
Auswringen,
in den Lauf stopfen
und dann damit Rumballern.
Mit Benzin sieht es am besten aus, ist aber auch am gefährlichsten!!!
Bitte unterschätzt NIE die Zündgeschwindigkeit
und Größe einer Benzinstichflamme!
Ein weiteres Highlight der Zerstörung. Es gibt ziemlich wenige Dinge, welche davon nicht kaputtgehen.
Mit einem Lochsägenaufsatz für die Bohrmaschine sägt man einen Holzzylinder
im Durchmesser des KK-Laufes. Eventuell muss hinterher nochmal der Bandschleifer herhalten.
Der Holzzylinder sollte eine Länge von etwa 2,5cm haben. In der Mitte bohrst du nun ein
Loch in der Größe einer M6 Schraube. Jetzt eine M6 Schraube durch (auf jeder Seite
eine große U-Scheibe) und mit ein oder zwei Muttern festschrauben bzw. kontern. Die
Schraube kann ruhig mehr als 2cm vorn herausschauen.
Ich hab mit so einem Ding eine ca. 3cm dicke geschichtete Sperrholzplatte durchgeschossen.
Dass Geschoss flog danach noch etwa 20m weiter!!!
Hast du irgendwo zu Hause einen alten Schaufelstiel, oder besser eine alte Wäschestange (aus Holz!) Mit etwas Glück findest du (wie ich) eine Wäschestange die genau in den Lauf passt. Jetzt nur noch klein sägen und man hat nen riesen Berg Geschosse. Zu trockene Geschosse zerfliegen zwar an jeder harten Fläche in 2 Hälften, aber hart sind sie trotzdem.

Ja!! Die Kartoffelkanone eignet sich auch perfekt als Konfettikanone. Dazu stopfst du einfach nen Batzen Klopapier in den Lauf und füllst dann oben Konfetti rein. Nicht zuviel! Dann nur noch schiessen und den Effekt bestaunen! Kommt wirklich super derb rüber!!!
Hört sich vielleicht lächerlich an mit Schnee zu schiessen, aber man glaubt gar nicht wie zerstörerisch Schnee sein kann *g*. Um Schneebolzen herzustellen besorgst du dir einfach nen ca 60cm langes Stück Rohr was den Durchmesser deines Laufes hat, und stopfst Schnee rein. Dann haust du mit viel "Schmackes" den Schnee im Rohr fest (mit nem Bolzen oder so). Das solange bis er extrem fest ist.
Dann kannst du den entstandenen Bolzen mit viel Druck aus dem Rohr drücken und dann damit schiessen. So Stücke von ca 5cm Länge fliegen recht stabil und durchschlagen auf 10 Meter noch locker eine Hartfaserplatte. Also nicht wirklich für eine Schneeballschlacht geeignet!!
Das Gute an Schneebolzen ist dass sie PERFEKT in den Lauf passen und sehr leichtgänig sind.
Batterien sind vorzügliche GESCHOSSE, um etwas zu demolieren oder zu sehen wie weit man mit der KK so kommt :)
1.5 Volt MONO!! Batterien. Sie schliessen den Lauf ( bezogen auf 40mm Lauf) ziemlich gut ab und haben eine EXTREME Durchschlagskraft.
9V Blöcke. In ein wenig Klopapier gewickelt eigenen sie sich ebenfalls sehr gut. (Nur bedingt für 50mm Läufe empfohlen)
Leider sind Batterien sehr "weich". Das heißt, dass die für 1 - MAXIMAL 4 Schüsse auf ein FESTES Objekt gut geeignet sind. Danach sind sie so demoliert, dass man sie nicht mehr verwenden UND mit Gummihandschuhen ordnungsgemäß entsorgen sollte!!!
DENKT ABER DARAN: Diese Scheissdinger laufen sehr schnell aus. Dann "verwandeln" sie sich in richtige ätzende Ekelgeschosse.
Also Vorsicht! Batterien zu benutzen ist nicht nur gefährlich sondern auch schlecht für die Natur UND die Gesundheit!
Ganz allgemein werden für eine Kartoffelkanone als Treibstoffsprays aller Art benutzt. Dabei muss man beachten, dass nicht alle Sprays gleich gut und heftig funktionieren, und manche auch gänzlich ungeeignet sind zum KK-Schießen!!!
Bei einer KK mit 30cm Brennkammer (10cm Durchm.), und 100cm Lauf sollte die Einsprühzeit höchstens 2 Sekunden (besser 0,5s -1s) betragen. Das alles bei einem Abstand von ca. 10cm zur Brennkammer.
In jedem Fall sollte Die Sprayflasche das "Prädikat" HOCHENTZÜNDLICH besitzen. Achso, benutzt keine Sprühfarbe!
HL kann als der immerwährende Allrounder betrachtet werden. Zündet immer und kracht am lautesten.
Doch auch bei Haarlacken gibt es Unterschiede.
Sehr zu empfehlen sind die lilafarbene Flasche von TAFT (Penny Markt) und diverse von GARD. Probiert am Besten etwas rum...
Der Nachteil von Haarlacken ist, dass sie nach einigen Schüssen sichtbare Rückstände
in Form von durchsichtigen (oder verdreckten), gummiartigen Häuten in der Brennkammer hinterlassen. Diese kann man
aber mehr oder weniger kompliziert nach dem Trocknen herausziehen. Man kann auch die Kanone mit Wasser füllen und
kräftig schütteln. Meistens lösen sich dann die Rückstände ab.
Entfernt man die Rückstände nicht, so setzt sich beim Einsprühen des Haarlackes ein Großteil
sofort an der HL-Haut fest. Folge ist, die Kanone zündet schlechter!!!
Mein Favorit sind neuerdings Deodorants von Adidas und Co (ich hab auch ein super gutes, aber älteres von BAC).
Der Vorteil, Deos hinterlassen nur sehr wenige Rückstände und schießen nach meiner Erfahrung stellenweise
nur unwesentlich kürzer
Denn das Schlimmste was passieren kann ist, dass du grad eine Mega-KK-Session machst und nicht mehr voll
Schießen kannst, weil deine KK von innen verkeimt ist.
Wenn mal kein Deo, oder Haarlack zur Hand ist müssen andere Sprays herhalten. Meine Empfehlungen sind:
Cockpitspray (hervorragend, riecht gut)
Spiritus in einer "Zimmerpflanzen-Sprühflasche" (passt ja auf!)
Butan/Feuerzeuggas ACHTUNG, das Zeug ist kreuzgefährlich und dementsprechend heftig (muss sehr genau dosiert werden, und man sollte es nicht zu oft einatmen!!!)
Bremsenreiniger ist auch ziemlich DOLL!

Auf Grund von temporärer Unvollständigkeit verweise ich an dieser Stelle auf unser Forum. Danke
Eine Betrachtung der Mini-KK (also eine kleine Variante der KK auf Grundlage eines 50er T-Stückes) sowie der FDKK (Film-Dosen-KK) ist in Arbeit.
...und schickt mir weitere Anregungen. Am besten gleich. Vielleicht kommen einige davon gleich mit dem nächsten Update auf die Seite:-)
ein User schreibt:
... Ich hab mir mal ne FDKK gebaut und die geht so richtig ab, allerdings ein wenig anders, als
die anderen! Du findest einige Bilder im Anhang. Noch ein paar Tipps zur Muntition für Mini KK's:
Softair-Kugeln passen genau in eine Stabilo-Stift Hülse
Nägel mit Klebeband umwickelt (Bilder davon sind auch dabei) gehen richtig ab
Kurz gesägte Metallstangen oder Gewindestangen mit dem richtigen Durchmesser sind auch geil!
Bilder in der Galerie
Ein gutes Treibmittel für die FDKK (FotoDosenKK) ist Spiritus. Dosiert wird das Ganze handlich mit einer beliebigen Nasensprayflasche.
Die Email wird an den Webmaster gesendet. Probleme und Fragen zur KK bitte zuerst in unser Forum.
Bilder von euren KKs für diese Seite (Galerie / andere Modelle) könnt ihr mir auf apfelbooster@gmx.de schicken.
Ich freue mich immer wieder über Mails mit neuen Ideen und Verbesserungsvorschlägen! KK Karl